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Praxisratgeber "Das neue GmbH-Recht"
Hier finden Sie als GmbH-Geschäftsführer aktuelle und rechtssichere Informationen rund um die erfolgreiche Führung Ihrer GmbH. Nutzen Sie unsere Checklisten, Musterschreiben und -verträge, um sich Ihren Arbeitsalltag wesentlich zu erleichtern.


Unsere Informationen bieten Ihnen die Sicherheit, die Sie brauchen, um sich voll und ganz auf die Führung und das Weiterbringen Ihres Unternehmens konzentrieren zu können. Wir freuen uns, wenn wir Sie so in Ihrer täglichen Arbeit unterstützen können.
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Im modernen Wirtschaftsleben greifen viele Unternehmen auf die Möglichkeit der Beschäftigung externer, also auf nicht als eigene Arbeitnehmer geführte Personen zurück. Dies geschieht im Regelfall auf Basis von Dienst- oder Werkverträgen. Ebenso ist ein Einsatz von bei Zeitarbeitsfirmen angestellten Leiharbeitnehmern im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung vorstellbar.

Entscheidend ist bei einem Einsatz externer Mitarbeiter jedoch, dass es sich dabei um eine tatsächliche selbstständige Mitarbeit und nicht nur um eine sog. Scheinselbstständigkeit handelt. Unter diesen Begriff fallen solche Konstellationen, in welchen vermeintlich selbstständige Auftragnehmer auf Grundlage entsprechender vertraglicher Absprachen arbeitnehmergleiche Tätigkeiten weisungsgebunden ausüben und dabei in hohem Maße in die betriebliche Organisation des Auftraggebers eingebunden sind.

Sofern im Einzelfall in Wirklichkeit keine selbstständige Tätigkeit, sondern vielmehr eine Arbeitnehmerstellung des „Auftragnehmers“ vorliegt, sind u. a. zwingend verschiedene arbeits- und sozialversicherungsrechtliche Vorschriften zu beachten. Handelt es sich dagegen um einen Fall der Arbeitnehmerüberlassung, finden in der Praxis auf solche Fälle zumeist die Vorschriften des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) Anwendung.

Aus dem Vorliegen einer Scheinselbstständigkeit können sich für den Arbeitgeber erhebliche rechtliche und finanzielle Konsequenzen ergeben. Dabei ist zwischen verschiedenen Rechtsbereichen zu unterscheiden. Aufgrund dieser möglichen nachteiligen Rechtsfolgen ist ein Tätigwerden Scheinselbstständiger im eigenen Unternehmen dringend zu vermeiden.

Weiterführende Informationen zum Thema „Arbeitnehmerüberlassung“ sowie zu den gesetzlichen Neuregelungen des AÜG zum 01.04.2017 finden Sie in unserem Praxishandbuch „Das neue GmbH-Recht“ in Kap. 6/1 und 6/2.