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Praxisratgeber "Das neue GmbH-Recht"
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Am 23.07.2015 ist das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz - kurz: BilRUG - in Kraft getreten.

Ziel des Gesetzes ist, kleine und mittlere Unternehmen zu entlasten und die Vergleichbarkeit von Abschlüssen innerhalb der EU zu erhöhen. Außerdem werden redaktionelle Korrekturen von Fehlern vorgenommen, die im Zuge des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) entstanden sind.

Neben der Anhebung der Schwellenwerte und der Verschärfung bei Ausweis- und Angabepflichten werden auch die Umsatzerlöse durch das BilRUG neu definiert.

Das Gesetz enthält folgende Kernpunkte:

  • Verpflichtend sind die Neuregelungen auf das nach dem 31.12.2015 beginnende Geschäftsjahr anzuwenden.
  • Die Schwellenwerte für die Bestimmung der Größenklassen sowie der Befreiung von der Konzernrechnungslegungspflicht werden angehoben.
  • Die vorgesehene Änderung der Definition der Umsatzerlöse kann zu einer Ausweitung der Umsatzerlöse führen. In der Folge kann dies Auswirkungen auf die Größenklassenbestimmung haben.
  • Außerordentliche Posten werden künftig nicht mehr in der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt, sondern im Anhang.
  • Sollen die Erleichterungen bei der Aufstellung, der Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in Anspruch genommen werden, setzt dies künftig voraus, dass die Muttergesellschaft gegenüber jener Gesellschaft, welche die Erleichterungen für sich beanspruchen will, eine Einstandspflicht für die von der Tochter eingegangenen Verpflichtungen erklärt.

 

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